Marie I. NÖ-Weinkönigin

Marie Sophie Huber aus Schranawand/Thermenregion wurde zur Niederösterreichischen Weinkönigin gewählt.

Als „Marie I.“ wird sie gemeinsam mit Vize-Weinkönigin Laura Neustifter aus Poysdorf in den nächsten zwei Jahren als Botschafterin für den niederösterreichischen Wein auftreten.

Aufgewachsen mit dem Weinbau

Der Weinbau ist für Marie weit mehr als ein Berufsfeld. Er ist Teil ihrer Geschichte, ihres Alltags und ihrer Heimat. Schon früh erlebte sie, wie viel Geduld, Handarbeit und Leidenschaft hinter jeder Flasche Wein stehen. Diese enge Verbindung zu Tradition, Natur und Genuss hat ihren Weg geprägt und ihre Begeisterung für die Weinwirtschaft immer weiterwachsen lassen.

Fachliche Stärke mit persönlichem Zugang

Ihre Leidenschaft verbindet Marie mit fundierter Ausbildung. Die HBLA für Wein- und Obstbau Klosterneuburg schloss sie mit Auszeichnung ab und eignete sich dort umfassendes Wissen in Weinbau, Kellerwirtschaft und Önologie an. Auch die Qualifikation als Jung-Sommelière und die absolvierte Verkoster-Prüfung zeigen, wie ernsthaft und vielseitig sie sich mit Wein beschäftigt.

Dass sie Wein nicht nur mit Gefühl, sondern auch mit wissenschaftlichem Interesse betrachtet, zeigte sie mit ihrer Diplomarbeit über weinsensorische Testmethoden. Die Veröffentlichung in der Fachzeitschrift Der Winzer war eine besondere Anerkennung und unterstreicht ihren fachlichen Anspruch.

Mitten im Familienbetrieb

Neben der Ausbildung sammelte sie wertvolle praktische Erfahrung im elterlichen Weingut. Sie kennt die Arbeit im Weingarten ebenso wie jene im Keller und bringt sich seit Jahren aktiv ein. Bei Veranstaltungen übernimmt sie Verantwortung, leitet die Küche und sorgt besonders bei den Desserts mit viel Freude und Genauigkeit für besondere Momente.

Seit ihrem 14. Lebensjahr arbeitet sie im Service des Familienbetriebs. Dort hat sie gelernt, wie wichtig Begegnung, Gastfreundschaft und ein gutes Gespür für Menschen sind – Eigenschaften, die sie nun auch in ihrer Rolle als Weinkönigin begleiten werden.

Wein sichtbar und erlebbar machen

Als Weinkönigin möchte Marie ihre Leidenschaft weitergeben und Menschen für niederösterreichischen Wein begeistern. Ihr ist wichtig, die hohe Qualität der heimischen Weine sichtbar zu machen, Wein als Teil der österreichischen Kultur zu vermitteln und zugleich die Stärke einer fundierten Ausbildung zu zeigen.

Eine Aufgabe mit viel Verantwortung

In den kommenden zwei Jahren wartet ein intensives Programm auf Marie. Rund 100 Termine pro Jahr, Auftritte, Reden, Moderationen, Präsenz in den sozialen Medien und Einladungen als Jurymitglied zu Weinverkostungen machen deutlich, wie verantwortungsvoll dieses Amt ist. Es ist weit mehr als eine repräsentative Aufgabe – es ist ein Engagement für Wein, Menschen und Region.

Im kommenden Jahr soll Marie I. zudem Bundesweinkönigin werden. Ihr Studium der Sprachwissenschaften wird sie in dieser intensiven Zeit voraussichtlich etwas zurückstellen müssen – ein Schritt, der zeigt, mit wie viel Einsatz sie ihre neue Aufgabe annimmt.

Offen, herzlich und gerne unterwegs

Neben Wein und Gastfreundschaft liebt Marie das Reisen – und manchmal führen sie diese Reisen zu internationalen Weingütern, wo sie neue Eindrücke sammelt, andere Weinbaukulturen kennenlernt und ihre Begeisterung für Wein weiter vertieft.

„Ich freue mich sehr über mein Amt als niederösterreichische Weinkönigin und darauf, unser Weinland bei vielen kommenden Veranstaltungen vertreten zu dürfen. Die bevorstehenden Begegnungen und Events erfüllen mich schon jetzt mit großer Vorfreude.“

Alle Details zum Werdegang hier zum Download:
Marie Sophie Huber-NÖ-Weinkönigin